Kreisfeuerwehrverband Delitzsch e. V.
Kreisfeuerwehrverband Delitzsch e. V.

Sachsens Innenminister Roland Wöller zu Besuch in Delitzsch...

Innenminister Wöller mit Dana Purschwitz (Vorsitzende des KFV Delitzsch e.V.)

Sachsens Innenminister Roland Wöller (CDU) gastierte am Mittwochabend auf Einladung des Kreisfeuerwehrverbandes in Delitzsch. Im Gespräch mit den Kameraden der Region ging es unter anderem um die Nachwuchsgewinnung, die Tageseinsatzbereitschaft und die Ausbildung. Einigen Punkten erteilte Wöller aber gleich eine Abfuhr.

„Nichts kann ein persönliches Gespräch ersetzen, um zu wissen, was vor Ort nötig ist“, hatte der CDU-Landtagsabgeordnete Jörg Kiesewetter im Vorfeld mitgeteilt. Zusammen mit dem Kreisfeuerwehrverband Delitzsch lud er Sachsens Innenminister Roland Wöller (CDU) am Mittwochabend zu einem Dialogforum zum Thema Zukunft der Feuerwehr in die Delitzscher Wehr ein.

Und Wöller kam. Zu den etwa 100 Gästen, darunter viele Kameraden aus den Wehren der Region, gesellten sich auch zahlreiche Bürgermeister der Umgebung sowie Landrat Kai Emanuel (parteilos) und der Schönwölkauer Bürgermeister und Landtagsabgeordnete Volker Tiefensee (CDU). Neben den Themen Nachwuchsgewinnung, Tageseinsatzbereitschaft und Anerkennung für Retter in der Öffentlichkeit sei es vor allem vor den Hintergrund der laufenden Verhandlungen für den sächsischen Haushalt für das kommende Jahr wichtig gewesen, vor Ort zu erfahren, wo Bedarf besteht. Dazu ging Wöller auf seinen Entwurf zur Anpassung des Gesetzes über den Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz und die Arbeitsgruppe „Feuerwehr 2020“ ein.

 

Ende April hatte der Sächsische Landtag bereits für die Feuerwehren im Freistaat zusätzliche Mittel in Höhe von 19 Millionen Euro im Haushalt 2018 bereit gestellt. Für Delitzsch heißt das zum Beispiel neue Schutzbekleidung für 200 Kameraden für rund 235 000 Euro.

Den in der Diskussionen aufkommenden Punkt zum bezahlten Bildungsurlaub für Kameraden erteilte Wöller direkt eine Abfuhr. Dies komme auf den Mittelstand in Sachsen an. Dieser sei aber sehr kleinteilig. In Anbetracht, Mittelstandsunternehmen konkurrenzfähig zu halten, sehe er es mit Augenmaß: Kein Unternehmer sei begeistert, seine Mitarbeiter dafür freizustellen. „Wenn die Wirtschaft in Sachsen leistungsfähiger wäre, würde es vorstellbar sein“, sagte der Innenminister. Auf den Einwand, dass der Freistaat in diesem Fall dafür aufkommen müsse, begegnete Wöller, dass es schlichtweg nicht zu bezahlen sei. Ähnlich verhalte es sich mit der Feuerwehrrente. Für andere Anregungen, wie beispielsweise Stützpunktfeuerwehren, seien Teilmodelle vorstellbar.

Als „ernüchternd“ schätzte Ralf Osthoff, Vorstand des Kreisfeuerwehrverbands Delitzsch, den Abend nach knapp zwei Stunden als erste Reaktion ein. Es sei aber klar gewesen, dass in so einer großen Runde nicht die ganz kritischen Fragen geklärt werden können. Der Kreisfeuerwehrverband werde diese in den folgenden Monaten an das Innenministerium stellen. Wichtig für Osthoff sei jedoch, dass es einen Dialog zwischen Landesregierung und kritischen Mitgliedern der Gesellschaft gibt – dass der Innenminister kommt, wenn Bedarf besteht. „Und das hat er getan“, sagte Osthoff.

Der Landesfeuerwehrverband Sachsen wählt...

 ... am 28. Juli 2018 ihren neuen Vorstand zur Delegiertenversammlung in Görlitz. Im Vorfeld hat der KFV Mittelsachsen die Kandidaten zeitgleich kontaktiert und um ein Interview gebeten. Anbei findet Ihr die Interviews mit den einzelnen Kandidaten. Vom amtierenden Vorstand (Karsten Saack, Frank Reichel, Ronald Voigt) und David Zühlke… ... mehr

Auf nach Schwäbisch Hall...

... hieß es letztes Wochenende, denn unser Partnerverband hatte uns zu ihrer Delegiertenversammlung eingeladen. Dieser Einladung ist der Vorstand gern gefolgt.

Um 09.30 Uhr eröffnete der Vorsitzende Alfred Fetzer die Delegiertenversammlung. Als Tagesornungspunkte standen dieses mal nicht nur die Berichte des Vorsitzenden, Kassierers, Kreisjugendwartes sondern auch die Wahl des Vorstandes und des Ausschusses.

Zuerst wurde der Vorstand gewählt  und mit Spannung die Stimmen ausgezählt. Mit einem grandiosen Ergebnis gelang Alfred Fetzer zum zweiten Mal einen super Einstieg in eine nächste Amtszeit. Die Stellvertreter Kam. Werner Vogel und Kam. Alexander Klenk wurden ebenfalls wieder in ihr Amt gewählt.

Der Kreisfeuerwehrverband Delitzsch e. V. gratulierte dem neuen Vorstand sowie dem neuen Ausschuss und wünschte ein glückliches Händchen bei seinen zukünftigen Entscheidungen und Projekten.

Mit anschließenden guten Gesprächen ging es mit neuen Ideen im Koffer auf die Heimfahrt nach Delitzsch.

Eine besondere Ehrung...

...konnte die Vorsitzende Dana Purschwitz zur Feststitzung am 04.05.2018 anlässlich des 130jährigem Jubiläums der FF Krostitz vornehmen.

Für die jahrelange sehr gute Zusammenarbeit wurde Frau Monika Taubert,  Sachbearbeiterin für Brandschutz der Gemeinden Krostitz und Schönwölkau, mit dem Ehrenkreuz des Kreisfeuerwehrverbandes Delitzsch e. V. gewürdigt.

Mit sichtlicher Überraschung und viel Freude nahm Frau Monika Taubert (r.) die Auszeichnung von der Vorsitzenden Kam.in Dana Purschwitz entgegen.

Dana Purschwitz rückt an Spitze des Kreisfeuerwehrverbandes Delitzsch

Mit Dana Purschwitz vollzieht der Kreisfeuerwehrverband Delitzsch einen Generationswechsel an der Spitze. Die 39-Jährige ist in Sachsen die einzige Frau, die einen Kreisfeuerwehrverband führt.

Dana Purschwitz (r.) ist die neue an der Spitze des Kreisfeuerwehrverbandes Delitzsch. Quelle: Ditmar Wohlgemuth

Nordsachsen. Dana Purschwitz aus Görschlitz (Gemeinde Laußig) ist die Neue an der Spitze des Kreisfeuerwehrverbandes (KFV) Delitzsch. Die 39-jährige stellvertretende Gemeindewehrleiterin wurde mit überwältigender Mehrheit zur Vorsitzenden gewählt. Sie war die einzige Kandidatin für den Posten. Kevin Masche hatte kurzfristig aus persönlichen Gründen seinen Namen vom Stimmzettel streichen lassen.

Mit Dana Purschwitz vollzieht der Verband, der die Interessen von etwa 2425 Kameradinnen und Kameraden vertritt, einen Generationswechsel im Vorstand. „Ich will dem Verband eine Stimme und ein Gesicht geben“, sagte die Frau mit der kaum zu übersehenden leuchtend roten Haarfarbe und meinte dies auch im übertragenden Sinne. Sie ist in Sachsen die einzige Frau, die einen KFV führt. Vor ihr tat dies bereits vor Jahren Martina Havelland, die jetzt die Ehrenabteilung im Verband führt.

Quelle: Ditmar Wohlgemuth

Die Mitglieder bei der Wahl. Quelle: Ditmar Wohlgemuth

Als Stellvertreter wurden Ralf Osthoff, Feuerwehr Naundorf, und Wolfgang Wenzel, Feuerwehr Wiedemar, gewählt. Es gab mit Julia Bau und Felix Rothe insgesamt vier Kandidaten.

Der bisherige Vorsitzende Peter Schwenckner stand für eine weitere Wahlperiode von vier Jahren nicht mehr zur Verfügung. Er wurde mit stehenden Ovationen von den Delegierten verabschiedet und schien von den Emotionen überwältigt. Schwenckner stand dem Verband seit 2011 vor. „Er ist ein Mann weniger Worte, dafür einer der Tat“, sagte Ordnungsdezernentin Angelika Stoye. Sie kennt ihn seit 1990 und schätze seine offene Art, kritische Dinge direkt und ungeschönt anzusprechen. Zudem stünde er neuen Dingen aufgeschlossen gegenüber und blickte auch in schwierigen Situation stets nach vorn.

Im Bericht des Vorsitzenden bekam sie dann auch zu hören, dass es beispielsweise dringend einer Lösung bedarf, damit Feuerwehrwehrleute nicht als Tragehilfen für Rettungsdienste über Gebühr beansprucht werden. Angelika Stoye kündige daraufhin an, dass die Leistungen für den Rettungsdienst neu ausgeschrieben werden. Darin sei enthalten, dass die Tragehilfen, konkret im Krankentransport, eigenständig zu realisieren seien. „Im Rettungseinsatz gilt das natürlich nicht“, betonte die Dezernentin.

Quelle: Ditmar Wohlgemuth

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