Kreisfeuerwehrverband Delitzsch e. V.
Kreisfeuerwehrverband Delitzsch e. V.

Erstes Ausbildungswochenende...

 

 

 

... der Kreisjugend-feuerwehr Delitsch zur Abnahme der Leistungsspange:

Zum ersten Mal seit seinem Bestehen hat der Kreisfeuerwehrverband Delitzsch ein Ausbildungswochenende für die Abnahme der Leistungsspange durchgeführt. Der Kreisjugendwart Holm Grüttner als Initiator konnte 21 Jungen und 5 Mädchen in dem Beruflichen Schulzentrum Delitzsch "Dr. Hermann Schulze-Delitzsch" begrüßen, wobei alle die Prüfung am Sonntag erfolgreich ablegten. Wie Holm Grüttner betont „ist die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr ein Prüfstein und somit eine Auszeichnung für Jugendliche die sich als Individuen in eine Gemeinschaft und Ihre Ordnung einfügen müssen. Dabei bereiten Sie sich praktisch an Hilfstätigkeiten für Ihre Mitmenschen vor und übernehmen dafür die Verantwortung. Sie ist und bleibt die Goldmedaille für ein Jugendfeuerwehrmitglied. Es gibt keine größere Auszeichnung für ein Feuerwehrmitglied“ .

 

Die anspruchsvolle Leistungsbewertung geht von einer guten persönlichen Haltung bis hin zu einem geordneten und geschlossenen Auftreten der Gruppe. Hier zählt nicht die besondere Leistung des Einzelnen, sondern die Gruppe muss Ihr Ziel als Team erreichen. So wird hier einer der Grundwerte der allgemeinen Jugendarbeit gefordert, dass die Starken die Schwächeren unterstützten, da man nur gemeinsam zum Ziel kommt.

 

Die Bedingungen für die Abnahme in der Gruppe sind dabei das Allgemeine und im speziellen feuerwehrtechnische Wissen und Können, die Schnelligkeit und Ausdauer sowie die Stärke und Gewandtheit. So werden die Jugendlichen in folgenden 5 Sparten bewertet:

  • dem Auslegen einer Schlauchleitung als „Schnelligkeitsübung“
  • dem Vortragen eines Löschangriffes
  • dem Beantworten von Fragen
  • einem Staffellauf
  • dem Kugelstoßen.

 

Bei der Schnelligkeitsübung müssen in der Gruppe unter dem Kommando des Gruppenführers vorschriftsmäßig 8 C-Schlauchleitungen in einer Zeit von maximal 75 Sekunden ausgelegt und gekuppelt werden.

 

Der Löschangriff entspricht dabei den bestehenden Dienstvorschriften der Feuerwehr und findet sich in einer abgewandelten Form auch im Bundeswettbewerb wieder. Der Löschangriff ist die Basis für das geordnete vornehmen von der Wasserversorgung bis hin zu den C-Stahlrohren. Bei der Leistungsspange wird eine Wasserentnahme vom offenen Gewässer ohne Bereitstellung angenommen. Somit kuppeln die Jugendlichen 4 Saugschläuche an einer Tragkraftspritze an, legen einen B-Schlauch bis zu einem Verteiler und von dort nehmen Sie dann je zwei C-Schläuche pro Abgang mit einem Strahlrohr vor.  

 

Die Fragen gehen u.a. auf das feuerwehrtechnische Grundwissen von Unfallverhütung, Löschmittel, Geräte, Ausrüstung und Löschverfahren ein.  Wie auch bei anderen Jugendorganisationen wird aber bei der Leistungsspange auch auf gesellschafts- und jugendpolitische Themen eingegangen, die ein Jugendlicher in dem Alter wissen sollte.

 

Beim Staffellauf laufen die Jugendlichen eine Gesamtstrecke von 1500 m, wobei die Jugendlichen untereinander die individuellen Laufstrecken definieren. Das Wichtige dabei ist nur, dass Sie den Staffelstab binnen maximal 4 Minuten und 10 Sekunden über alle Teilnehmer ans Ziel bringen.

 

Ähnliches passiert beim Kugelstoßen. Hier müssen alle 9 Gruppenmitglieder die Kugel zusammen mindestens 55 m weit stoßen, wobei die männlichen Mitglieder hier eine 4 kg Kugel und die weiblichen Mitglieder eine 3 kg Kugel verwenden.

7. Internationles Jugendlager...

Die Kinder der Jugendfeuerwehren aus Bad Düben, Krostitz, Sprotta, Tiefensee und Zwochau erlebten einen krönenden Abschluss Ihrer letzten Sommerferientage, damit Sie voll motiviert in das nächste Schuljahr gehen. Motivierte Menschen arbeiten besser miteinander, sind kreativer und verständnisvoller. Dieses Miteinander nennen wir in der Feuerwehr auch „Kameradschaft“ und so hatten die Kinder dort die Möglichkeit diese aktiv in ihren Gruppen zu stärken.

Die Jugendfeuerwehren trafen sich an dem wunderschönen Filzteich, der ältesten Talsperre Sachsens. Die „Am Filzteich“ bereit gestellte Infrastruktur bietet alles was das Herz eines Jugendlichen begehrt. Die Einrichtung bietet dabei nicht nur Wasseraktivitäten, sondern hat u.a. auch Beachvolleyballplätze, eine Streetballanlage, eine Kegelbahn, usw., welche den Jugendfeuerwehren zur Verfügung stand. Seitens der Landesleitung wurde jeweils ein täglicher Höhepunkt arrangiert.

Zum eingewöhnen wurde am Dienstag neben den normalen Gruppenprogrammen mit Sport und Spiel als Zusatz auch Schlauchbootfahrten für die Kinder angeboten. Am Mittwoch wurde der „Ehrenindianer“ gesucht. Der seitens des Kul(T)our Betriebes des Erzgebirgskreises und der Freien Presse organisierte Vormittag wurde von den Kindern begeistert angenommen. Nach einer kurzen Einführung in das Indianerleben haben die Kinder ihr Wissen und Können an den diversen Stationen bewiesen. Um den Titel des „Ehrenindianers“ zu erhalten konnten Sie an elf Stationen Punkte sammeln. Das war nicht so einfach, da die geforderten Tätigkeiten nicht nur Geschicklichkeit, sondern teilweise einfach auch Kraft erforderten. Eine wichtige Übung für die Ehrenindianer war natürlich das Bogenschießen. Hier konnten die Kinder erkennen, dass die Jagd mit Pfeil und Bogen früher wohl nicht so einfach war. Viel leichter hatten sie es mit dem Hufeisen werfen bei dem manche Kinder alle 3 Hufeisen in die Mitte des Zieles platzierten. Schnell musste man beim Pferderennen sein. In den Einzelwertungen wurde dabei nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch die Bewegungen eines Pferdes mit bewertet. Auch die anderen Tätigkeiten, wie das Schminken als Indianer, die Bola werfen, Fische angeln, einen Tomahawk werfen, mit einem Blasrohr schießen waren interessante Geschicklichkeitsübungen für die Kinder.  

Am Donnerstag stand die Abnahme der Jugendflamme 1 und 2 auf der Tagesordnung. Lutz Reißmann und sein Team aus Wertungsrichtern haben die Kinder dann in der Stufe 1 abgefragt, wie man einen Notruf fachgerecht absetzt, wie Druckschläuche an einem Verteiler angeschlossen werden und wie ein Stahlrohr mit Sprüh- und Vollstrahl benutzt wird. Ferner mussten die Kinder 3 Knoten fachgerecht anlegen und einen C-Druckschlauch auslegen und wieder zusammenrollen.

Als eine der Aufgabe mussten die Kinder für die Jugendflamme 2 das auf dem Platz gestellte Fahrzeug LF 16 TS erkennen und erklären. Dies ist nicht so einfach wie es aussieht, da viele der Jugendlichen ein solches Fahrzeug nicht in Ihrer Wehr haben. Des Weiteren zeigten die Jugendlichen, wie man das Feuerwehrfahrzeug und die Einsatzstelle fachgerecht sichert und lösten zwei feuerwehrtechnische Aufgaben.

Am Freitag wurde zum Abschluss das „Neptunfest“ gefeiert. Manche der Täuflinge mussten die Häscher einfangen um Ihnen das „Glück“ der Ersttaufe zukommen zu lassen. So wurden die Täuflinge über diverse Rituale in das Leben mit dem Wasser eingeführt. Damit wir Menschen erkennen, dass wir das Wasser sauber halten sollten, gab er den Täuflingen einen Schluck zum Trinken. Alle Täuflinge bekamen dann vom Gott des Meeres „Ihren Taufnamen“ und wurden im schönen Filzteich getauft.

 

Sachsens Jugendfeuerwehr...

Roy Weber erhält die Leistungsspange

 

Alle Jahre wieder kommen die Jugendlichen in der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule Sachsen (LFS) für eine Woche zusammen um für die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr zu trainieren und entsprechend am Ende die Abnahme zu bestehen.

In diesem Jahr kamen aus ganz Sachsen 102 Jungen und 31 Mädchen nach Nardt um die höchste Leistungsbewertung der Deutschen Jugendfeuerwehr (DJF), die Leistungsspange, zu erhalten.

 

Die Bedingungen für die Abnahme ist dabei das allgemeine und im speziellen feuerwehrtechnische Wissen und Können, die Schnelligkeit und Ausdauer sowie die Stärke und Gewandtheit. So werden die Jugendlichen in folgenden 5 Sparten bewertet:

  • dem Auslegen einer Schlauchleitung als „Schnelligkeitsübung“
  • dem Vortragen eines Löschangriffes
  • dem Beantworten von Fragen
  • einem Staffellauf
  • dem Kugelstoßen

Roy Weber hatte dabei 3 Tage Zeit zusammen mit seiner Gruppe die Tätigkeiten gemeinsam zu üben. Er wurde dabei seitens des Landkreises von der Geschäftsstellenleiterin Cornelia Dorn vor Ort betreut.

 

Am Samstag freute sich der Bundesjugendleiter Christian Patzelt, dass es seit längerem auch in dem Kreisfeuerwehrverband Delitzsch e.V nun wieder einen Jugendlichen gibt, dem er diese Auszeichnung persönlich verleihen durfte.

Kreisjugendfeuerwehr 2018

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v.l.n.r.:

Cornelia Dorn (Geschäftsstellenleiterin)

Peter Schweckner (Vorsitzender)

Hartmuth Reithe (Stellv. KJFW)

Holm Grüttner (KJFW)

rechts vorn:

Christoph Brettner (FGL Lager/Fahrten)

Ralf Osthoff (FGL Jugendpolitik)

Der Kreisjugendfeuerwehrwart Holm Grüttner lud am 03. Februar 2018 zu einem Leitungsfrühstück ein.

Bei frischen Brötchen und duftenden Kaffee wurde das Jahr 2017 ausgewertet und das Jahr 2018 abgesteckt.

Viele Termine stehen in diesem Jahr an: vom Sachsenpokal im Juni bis hin zum Kreisausscheid. Auf dem Plan dabei: natürlich auch eine Spendenaktion für das Bärenherz in Leipzig.

Ebenso wurden organisatorische Dinge besprochen wie das Formular für den Verleih der Hüpfburg, der Facebook-Auftritt und die verschiedensten Fördertöpfe.

Nach zwei Stunden gingen alle gut gelaunt in das Wochenende.

Das Jahr 2018 kann nun für die Kreisjugendfeuerwehr Delitzsch starten!

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